Nächster Sieg: Glace Glisse!

 

23.Februar 2012

Am Samstag den 19.02.2012 versammelte sich ein Großteil der
europäischen Eiskletterelite im Salzburger Land genauer gesagt in
Unken (Heutal), um den Besten unter sich zu küren. Zum 150 Jährigen
Jubiläum lud der Alpenverein mit Unterstützung des TVB Saalachtal,
Stiegl, Red Bull, Segafredo und dem Raiffeisen Landesverband zu dem
sportlichen Highlight ein. Diesem Ruf folgten nicht nur der zweifache
Glace Glisse Sieger Markus Bendler sondern auch noch andere aktive
Weltcupkletterer. Einem spannenden Bewerb stand also nichts mehr im
Wege.


Aus insgesamt fünf Nationen reisten die Sportler an, um an dem 18
Meter hohen Eiskletterturm das Top (Spitze) zu erreichen.In unzähligen
Arbeitsstunden und mit vielen freiwilligen Helfern gelang es den
Organisatoren den Sportlern eine perfekte Wettkampfstätte zu bieten.

Bei den Damen zeichnete sich wieder ein Kampf der Generationen ab. Die
tschechische Vorjahressiegerin Lucie Hrozova gegen die erfahrene
Schweizerin Petra Müller. Petra Müller ist kein unbeschriebenes Blatt, hat sie doch eine lange aktive und erfolgreiche Weltcupkarriere hinter
sich. Körperlich ist sie noch immer in super Form musste sich aber
trotzdem auch heuer wieder in einem spannenden Krimi nur hauchdünn(um
14 Sekunden Zeitunterschied) der jungen Tschechin geschlagen geben.

Bei den Herren hieß das Motto ganz klar: Alle gegen Bendler! Vor allem
die Schweizer Eidgenossen hatten mit dem Schwendter noch einige
Rechnungen offen. Doch auch der aus Unken stammende Lokalmatador
Michael Mayer gab ein deutliches Lebenszeichen. Mit einem fulminanten
Lauf in den Qualifikationen und Halbfinale zeigte er deutlich sein
Talent. Im Finale hatten ihn einige Konkurrenten bereits auf dem
Podest gesehen. Ein übersehener Hook verhinderte jedoch eine noch
bessere Platzierung und rangiert den Salzburger auf den siebten
Gesamtrang. „Ich bin aber trotzdem sehr zufrieden es war ein sehr
gelungener Wettkampf“ resümiert der sympathische Saalachtaler.

„Die richtige Kombination aus Kraft und Balance zu finden, um nicht
unerwartet mit dem Pickel aus dem Hook (=Griff) zu rutschen, ist
unheimlich schwer“. Am Besten gelang das einmal mehr dem zweifachen
Weltmeister und Weltcupgesamtsieger aus Tirol Markus Bendler. „ Die ca
30 Meter lange Finalroute war sehr selektiv und von der Schwierigkeit
her auch Weltcup würdig. Technisch war der Bewerb für mich sehr
herausfordernd. Alles in allem ein gelungener Saisonausklang“
kommentiert der Tiroler. Auf den Plätzen zwei und drei klettern der
Schweizer Jack Müller und der Kroate Aleksander Mataruga.
Nach der Preisverteilung wurde noch anständig mit rockigen Klängen
gefeiert. Für dieses Jahr kehrt nun wieder Ruhe ein im Heutal. Der
 Frühling darf kommen und die Wiesen erblühen aber eines sei jetzt
 schon wieder verraten: Die nächste Eiszeit kommt bestimmt!

Endlich wieder zurück auf der Siegesstrasse!

 

23.Februar 2012

Der Weltcupzirkus machte sich nach Korea, Schweiz und Frankreich nun auf nach Rumänien. In der Ortschaft Busteni steht das gigantische vereiste Stahlgerüst an dem die Sportler sich messen konnten. Wer es in der vorgegebenen Zeit am weitesten schafft ist Sieger. Klingt einfach, ist es aber nicht.

 Die heurige Saison war für den Tiroler Eiskletterweltmeister Markus Bendler die wohl schwierigste in seiner fast 7 jährigen Weltcuplaufbahn. Die ersten Weltcupstops in Südkorea und der Schweiz waren geprägt von Unsicherheit und Enttäuschung. Körperlich in Top Form aber trotzdem hat es nie für das Podest gereicht. Für den ansonsten so erfolgsverwöhnten Schwendter tat sich somit absolutes Neuland auf.

In Busteni fand Bendler heuer erstmals wieder zurück zu alter Stärke. Er gewann klar vor seinen Dauerrivalen aus Russland und Korea. Und das obwohl er das Halbfinale zweimal klettern musste. Ein Griff brach im ersten Versuch aus und musste ersetzt werden. Umso höher ist Bendlers Leistung einzuschätzen denn diese körperliche Mehrbelastung steckt man nicht einfach so weg. Die in dieser Saison so starken Tomilov (RUS) Brüder teilen sich die Plätze 2 und 3.

„Nach dem 32 Platz in Korea dachte ich schon meine Karriere zu beenden. Jeder inklusive mir selbst fragte sich, was den los ist. In Saas Fee gings dann schon ein bisschen besser, doch auch da war ich mir selbst im Weg. Endlich kann ich wieder befreit los klettern. Es ist schon eine ganze Felswand die mir jetzt vom Herzen fällt. Ich muss sagen das es für mich der schönste und wichtigste Sieg in meiner Karriere ist. Er überwiegt selbst die zwei gewonnenen Weltmeisterschaften. Es war ein Sieg über den Zweifel“ resümiert der überglückliche Tiroler.

 Der nächste Weltcup in Moskau musste wegen organisatorischen Gründen abgesagt werden. Das dadurch entstandene größere Zeitfenster nützt Bendler um bei dem heimischen Einladungswettbewerb in Unken (AUT) teilzunehmen.

Eisprinz - Chapter one

Foto/Film: Berni Kogler

 

09.Februar 2012

NEUES VIDEO ONLINE

Seid über einem Jahr war ich mit Berni (Kogler) immer wieder unterwegs um für unser neuestes Projekt zu filmen. Mit "Eisprinz" entsteht ein Videoblog in 10 Teilen der kostenlos angesehen werden kann (unter Videos). Ziel dieses Films ist es nicht nur den harten Trainings und Wettkampfalltag zu filmen, sondern auch das Eis- bzw. Mixedklettern, eigentlich das Klettern allgemein, auch dem Anfänger näher zu bringen.

Auch wenn dir ersten Plätze in der heurigen Saison ausbleiben, dass Medienfeedback ist ungebrochen sehr groß. Zwei besondere Highlights ist ein größerer Bericht im "Sport" Magazin und dem deutschem Spiegel


Nächster Sieg: Glace Glisse!

 

23.Februar 2012

Am Samstag den 19.02.2012 versammelte sich ein Großteil der
europäischen Eiskletterelite im Salzburger Land genauer gesagt in
Unken (Heutal), um den Besten unter sich zu küren. Zum 150 Jährigen
Jubiläum lud der Alpenverein mit Unterstützung des TVB Saalachtal,
Stiegl, Red Bull, Segafredo und dem Raiffeisen Landesverband zu dem
sportlichen Highlight ein. Diesem Ruf folgten nicht nur der zweifache
Glace Glisse Sieger Markus Bendler sondern auch noch andere aktive
Weltcupkletterer. Einem spannenden Bewerb stand also nichts mehr im
Wege.


Aus insgesamt fünf Nationen reisten die Sportler an, um an dem 18
Meter hohen Eiskletterturm das Top (Spitze) zu erreichen.In unzähligen
Arbeitsstunden und mit vielen freiwilligen Helfern gelang es den
Organisatoren den Sportlern eine perfekte Wettkampfstätte zu bieten.

Bei den Damen zeichnete sich wieder ein Kampf der Generationen ab. Die
tschechische Vorjahressiegerin Lucie Hrozova gegen die erfahrene
Schweizerin Petra Müller. Petra Müller ist kein unbeschriebenes Blatt, hat sie doch eine lange aktive und erfolgreiche Weltcupkarriere hinter
sich. Körperlich ist sie noch immer in super Form musste sich aber
trotzdem auch heuer wieder in einem spannenden Krimi nur hauchdünn(um
14 Sekunden Zeitunterschied) der jungen Tschechin geschlagen geben.

Bei den Herren hieß das Motto ganz klar: Alle gegen Bendler! Vor allem
die Schweizer Eidgenossen hatten mit dem Schwendter noch einige
Rechnungen offen. Doch auch der aus Unken stammende Lokalmatador
Michael Mayer gab ein deutliches Lebenszeichen. Mit einem fulminanten
Lauf in den Qualifikationen und Halbfinale zeigte er deutlich sein
Talent. Im Finale hatten ihn einige Konkurrenten bereits auf dem
Podest gesehen. Ein übersehener Hook verhinderte jedoch eine noch
bessere Platzierung und rangiert den Salzburger auf den siebten
Gesamtrang. „Ich bin aber trotzdem sehr zufrieden es war ein sehr
gelungener Wettkampf“ resümiert der sympathische Saalachtaler.

„Die richtige Kombination aus Kraft und Balance zu finden, um nicht
unerwartet mit dem Pickel aus dem Hook (=Griff) zu rutschen, ist
unheimlich schwer“. Am Besten gelang das einmal mehr dem zweifachen
Weltmeister und Weltcupgesamtsieger aus Tirol Markus Bendler. „ Die ca
30 Meter lange Finalroute war sehr selektiv und von der Schwierigkeit
her auch Weltcup würdig. Technisch war der Bewerb für mich sehr
herausfordernd. Alles in allem ein gelungener Saisonausklang“
kommentiert der Tiroler. Auf den Plätzen zwei und drei klettern der
Schweizer Jack Müller und der Kroate Aleksander Mataruga.
Nach der Preisverteilung wurde noch anständig mit rockigen Klängen
gefeiert. Für dieses Jahr kehrt nun wieder Ruhe ein im Heutal. Der
 Frühling darf kommen und die Wiesen erblühen aber eines sei jetzt
 schon wieder verraten: Die nächste Eiszeit kommt bestimmt!

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